Werner Hinzes Liederwerkstatt
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Konzert für Anselm Noffke am 7.12.2004 im Polittbüro
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Sonntakte-Sendung vom 2. November 2003
 
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„Lange Nacht der Mu-seen“ im Museum für Hamburgische Ge-schichte am 15. Mai 2004
 
 

Auswandererlieder

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Schon in der Zeit des Vormärz mit seinen häufigen ökonomischen Krisen waren Zehntausende aus Deutschland in andere Teile der Welt - auch nach USA - ausgewandert. Das verstärkte sich nach dem Scheitern der Revolution 1848/49. Vor allem aus Baden, Württemberg und Sachsen kamen die Hauptkontingente der Auswanderer. Bauern, Handwerker und in geringem Maße Arbeiter verließen die Heimat, um in der Fremde Schutz vor Verfolgung und bessere wirtschaftliche Bedingungen zu finden.

Amerika erscheint in den meisten dieser Lieder als das „gelobte Land“, denn seine Befreiung von der kolonialen Vorherrschaft Englands hatte im 18. Jahrhundert in Europa gewaltigen Eindruck gemacht. Man sollte aber nicht übersehen, dass einige solcher Lieder auch bestellte „Propagandalieder“ waren, die von Schifffahrtsgesellschaften verbreitet wurden.

Das Thema bekommt aufgrund der aktuellen Diskussionen um Migration und Immigration eine Bedeutung, die über das historisch Lehrreiche weit hinausgeht. Darüber hinaus soll die so genannte „Ballin-Stadt“, die sich dem Thema widmet im Juli 2007 eröffnet werden. In Vorbereitung befindet sich auch ein Liederbuch vom Referenten zu dem Thema.