Werner Hinzes Liederwerkstatt
Werkstatt politisches Lied
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Konzert für Anselm Noffke am 7.12.2004 im Polittbüro
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Sonntakte-Sendung vom 2. November 2003
 
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Die Politisierung der Musik in den 60er Jahren
 
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Die Suche nach den Wurzeln (70er)
 
Das politische Lied heute
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„Lange Nacht der Mu-seen“ im Museum für Hamburgische Ge-schichte am 15. Mai 2004
 
 
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Von Kunden und Monarchen
Vagabundenlieder

Kunden und Monarchen nannten sich im 19. Jahrhundert Vagabunden und Handwerksburschen, die den Weg zurück ins bürgerliche Leben nicht mehr fanden und auf der Straße geblieben sind.
Besonders in den 1890er und den 1920er Jahren wurden die Straßen von Kunden frequentiert, die entweder auf der Suche nach Arbeit (meist Saisonarbeit) waren oder lediglich einen anderen Ort zum Betteln suchten, da die Polizei sie von ihrem vorigen Aufenthaltsort verjagt hatte. Die wenigen Frauen, die auf der Walze (Wanderschaft) waren, schlossen sich besonders gern Männern an, die mit dem Leierkasten unterwegs waren. Alleine konnten sie nur in besonderen Herbergen übernachten. Doch es gab auch jene Kunden, die freiwillig dieses Leben suchten, und in den 1920er Jahren sogar eine Bruderschaft der Vagabunden, die sich politische Ziele zu eigen machte.
Der Vortrag geht besonders auf die Lebensverhältnisse der Kunden ein, und es kommen Passagen aus autobiographischen Darstellungen zu Gehör. Vor allen Dingen aber werden bekannte und unbekannte Lieder vorgespielt, die teilweise in langwieriger Kleinarbeit aus Büchern und Archiven ausgegraben wurden. Sachverhalte aus dem Umfeld der Lieder, der Sänger oder zur Situation des Zustandekommens werden ebenso wie unübliche Begriffe erklärt.
Werner Hinze umrahmt die live dargebotenen Lieder, die er mit der Gitarre begleitet, mit situationsbedingten Darstellungen, Erlebnisberichten von Betroffenen oder Beobachtern und Lesungen von einschlägigen Texten. Unter letzteren befinden sich auch solche poetischer Natur.

Publikationen zu diesem Thema:  „Lieder der Straße