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Die „Werkstatt politisches Lied“ richtet sich besonders an Schulen, Geschichtswerkstätten, Soziale Bewegungen usw.  um den spannenden Weg zu demonstrieren, wie die Musik in Geschichte erfahrbar und interessant machen kann.

Die „Werkstatt politisches Lied“ will zweierlei miteinander Verbinden. Einerseits geht sie von einem allgemeinen Bildungsansatz aus, demzufolge die Tradition bevorzugt deutschen und bevorzugt demokratischen Liedguts aufrechterhalten werden soll. Da dies leider zum großen Teil aufgrund einer weit verbreiteten Unkenntnis ein erst wieder oder auch neu Kennen lernen darstellt, kommt dem Projekt eine deutlich größere Bedeutung zu.

Zusätzlich können historische und politische Lieder ein mediales Fenster zur Geschichte sein. Sie sind in der Lage, die Tradition deutschen Liedguts, fernab vom „volkstümlichen“ Schlager mit Epochen, Ereignissen und besonderen Phänomenen deutscher Geschichte zu verbinden. Die spannende und interessante Darbietung des - nicht nur historischen - Liedgutes stellt einen unschätzbaren Wert in der Darbietung historisch politischer Themen dar.

Wie kaum ein anderes Medium erfassen die historisch politischen Lieder die jeweiligen Besonderheiten einer historischen Epoche, zeigen Probleme auf und stellen Positionen dar. In seiner thematischen Gesamtheit bietet die Werkstatt politisches Lied die einzigartige Möglichkeit die Epochen einzeln zum demokratischen Staat heutiger Prägung in Bezug zu setzen und das Verständnis für diesen zu fördern. Die Möglichkeiten und die Verantwortung des einzelnen Bürgers  für das Gemeinwesen werden so auf gleichsam unterhaltsame wie informative Weise deutlich (mit einem Lied auf den Lippen, das dem Handeln einen Sinn vermittelt, gehen sich die Schwierigkeiten deutlich besser an).


Der Referent, Dr. Werner Hinze verfügt über umfangreiches, teilweise einzigartiges Material zu den im folgenden aufgeführten Themen. Dazu gehören u.a. historische Liederbücher, Flugblätter, Zeitungen usw. Die Lieder werden von ihm selbst vorgetragen oder von historischen Quellen bzw. aus dokumentarischen Werken vorgespielt. Insbesondere die musikalische Arbeiterkultur gehört zu einem seiner Spezialgebiete. Er hat nach seinem Studium der Volkskunde von 1987 bis 1989 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut der Musikwissenschaft in Hamburg mit Prof. Vladimir Karbusicky eine diesbezügliche Forschung vorangetrieben. Später hat er den e.V. Musik von unten gegründet, um mangels geeigneter Stellenausschreibungen der Universität die Forschungen fortsetzen und erweitern zu können. 2002 hat W. Hinze seine eigenen Forschungen zur Agitation des Roten Fronkämpferbundes unter besonderer Berücksichtigung der Schalmeien-Kapellen mit der Dissertation „Schalmeienklänge im Fackelschein“ beendet.

Das derzeitige Spektrum umfasst 17 Sitzungen (Seminare, Vorführung, Konzerte) von jeweils zwei Stunden. Die Zeit kann (bei Schulen sollte es) durch zusätzlichen Einsatz von visuellen Medien und einen abschließenden Diskussionsteil auf 180 Minuten erweitert werden.

Seitdem hat er diverse Liederbücher, Liedbiographien usw. herausgegeben (siehe: www.tonsplitter.de), sowie Konzerte, Vorträge und andere Veranstaltungen zu ähnlich gelagerten Themen veranstaltet.

Begleitend wird in Kürze das von W. Hinze überarbeitete, erweiterte und neu gestaltete Liederbuch der Landeszentralen für politische Bildung Hamburg und Schleswig-Holstein „Historische Lieder aus acht Jahrhunderten" erscheinen.

Bei einigen Themen (z.B. Kunden bzw. Vagabunden) bietet es sich an, eine oder mehrere Personen als Fachleute zur bzw. Betroffene der aktuellen Situation einzuladen.


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Werkstatt Politisches Lied
Die Bücher zur Werkstatt bei:  Tonsplitter Publikationen  34  Aufsätze in: Tonsplitter Zeitschrift